Die Schweizer Wettbewerbskommission untersucht den Verdacht auf illegale Preis-Absprachen im Edelmetall-Handel. Unter den betroffenen Banken sind die Deutsche Bank und die UBS.

Die UBS und die Deutsche Bank sind zusammen mit anderen Geldhäusern wegen möglicher illegaler Absprachen im Edelmetallhandel ins Visier von Schweizer Ermittlern geraten. Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) verfüge über Anhaltspunkte, dass insgesamt sieben Banken möglicherweise unzulässige Absprachen im Handel mit Edelmetallen getroffen hätten, teilte die Behörde am Montag mit. Betroffen seien auch Julius Bär aus der Schweiz, die britischen Geldhäuser HSBC und Barclays sowie das US-Institut Morgan Stanley und die japanische Mitsui. Ein Weko-Sprecher sagte, die Untersuchung werde voraussichtlich 2016 oder 2017 abgeschlossen werden. Wenn die Behörde den Banken Fehlverhalten nachweisen kann, drohen ihnen Geldstrafen.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/29/schweizer-behoerde-untersucht-gold-manipulation/

Ja, ja, lange Zeit wurden die Edelmetallanleger als Verschwörungstheoretiker verlacht, wenn sie über die Manipulation an den Edelmetallmärkten geklagt haben. Jetzt kommt mehr und mehr dieser tatsächlich stattgefundenen (und wohl noch stattfindenden?!) Manipulationen ans Tageslicht.