Gersthofen, Mittwoch den 18. Oktober 2017
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Wochenbericht 13.07. - 17.07.2015

Edelmetallentwicklung

Der Goldkurs notierte auch diese Woche weiterhin leicht schwach und viel von Montag bis Freitag auf einen aktuellen Kurs von 1.143,00 USD. Der Euro verbilligte sich ebenfalls deutlich auf aktuell 1,0887 was dazu führt das Gold in Euro gerechnet bei 1.050,00 Euro und damit sogar fester als letzte Woche. Silber tendiert wieder schwächer und steht aktuell bei 14,96 USD bzw. knapp 13,80 Euro pro Feinunze. Silber ist damit weiter auf dem niedrigsten Stand seit 2009, aus unserer Sicht ein sehr gutes Kaufniveau, auch wenn weitere Abschläge nicht auszuschließen sind!

Griechenlandkrise

Wie bereits vor Wochen geschrieben habe ich hier keinen Grexit erwartet und immer wieder betont, dass die EU weitere Hilfsgelder nach Griechenland schicken wird. Die aktuelle Entwicklung gibt mir recht, trotz Referendum, trotz einem Tsipras der sich wie ein Fähnlein im Wind dreht, trotz einem Schäuble der den Hardliner spielt, die EU und allen voran Deutschland wird weiter zahlen und Griechenland im Euro und in der EU halten, koste es was es wolle. Hat das Land doch geostrategische Bedeutung für unsere Freund aus Übersee, da können wir doch überhaupt nicht anders, oder?

In eigener Sache

Die nächsten beiden Wochen befinden wir uns im Betriebsurlaub, aus diesem Grund wird es in dieser Zeit voraussichtlich auch keine Beiträge auf dieser Seite geben.

Wochenbericht 06.07. - 10.07.2015

Edelmetallentwicklung

Der Goldkurs bewegte sich von Montag bis Freitag mit weiter leicht fallender Tendenz von 1.168,00 USD auf aktuell 1.159,00 USD. Der Euro tendierte diese Woche etwas fester wodurch sich der Goldpreis in Euro bis zum Wochenende auf rund 1.040,00 Euro verbilligte. Silber markiertemit 13,50 Euro einen neuen Tiefststand, ebenfalls in USD bei einem Kurs von $14,99 letzten Mittwoch, hat sich aber zum Wochenende wieder auf knapp 14,00 Euro bzw. $15,50 hochgearbeitet. Also auch in der abgelaufenen Woche gab es hier keine großen Bewegungen.

 

Griechenland

Die Griechenland-Krise entwickelt sich weiter zum Komödienstadl, hat das griechische Volk beim Referendum doch für ein mehrheitliches NEIN gestimmt, scheint es der griechischen Regierung dennoch völlig egal zu sein. Der an den Verhandlungstisch zurückgekehrte Regierungschef Tsipras macht jetzt offensichtlich sogar noch mehr Zugeständnisse als vor dem Referendum. Der Finanzminister Varoufakis hat überhaupt gleich das Handtuch geschmissen und das trotz gewonnenem Referendum. Es hätte wohl auch keiner mehr mit ihm verhandelt. Nun nach einem Wochenende der Marathonsitzung scheint mal wieder eine Lösung da zu sein und Griechenland soll wohl Reformen jetzt umsätzen um die Geldschleußen zu öffnen. Irgendwie ein Deja vu, hatten wir das nicht schon mehrere Male? Nun wir werden sehen, ob Athen auch Willens ist Gesetzänderungen durchzuführen und wenn ja, wie lange es zur nächsten "Wir-brauchen-jetzt-doch-noch-mehr-Geld-Krise" dauert.

Streik, Streik, Streik, ...

Dieses Jahr ist ein Rekordjahr der Streiks, Deutsche Bahn, Kita, Post und jetzt wohl wieder die Piloten, um nur die wichtigsten Bereiche zu nennen in denen gestreikt wird und die die Allgemeinheit in beträchtliche Mitleidenschaft zieht. Meines Erachtens sehen wir den zunehmenden Start einer Lohn-Preis-Spirale. Mehr Gehalt bedeutet automatisch mehr Kosten für die jeweiligen Firmen, diese können nicht aus dem Nichts getragen werden, sondern schlagen sich auf höhere Preise durch. Gerade in der Transportbranche (Bahn, Post, Luftfracht) bedeuten höhere Preise auch Auswirkungen auf so gut wie alle anderen Produkte die auch transportiert werden müssen, dies führt auch dort zu Preiserhöhungen. Waren werden teurer somit besteht erneut Bedarf an höheren Löhnen und Gehältern. Die Spirale beginnt sich zu drehen, weitere Streik-Rekordjahre werden folgen. Eine Lösung ist hier nicht in Sicht, im Gegenteil, sollten die Notenbanken in den kommenden Jahren die Zinsen wieder anheben, wird das die Warenpreisentwicklung weiter anfachen und damit der Lohn-Preis-Spirale zusätzlich Antrieb verleihen. So oder so müssen wir uns auf Geldentwertung und eine höhere Inflation einstellen.

Quellen:

http://www.welt.de/wirtschaft/article140912830/2015-koennte-das-Streik-Rekordjahr-werden.html

http://www.focus.de/finanzen/news/hoechster-wert-seit-1993-streik-rekordjahr-schon-halbe-million-arbeitstage-verloren_id_4751883.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/thema/lufthansa-streik

 

Wochenbericht 29.06. - 03.07.2015

Edelmetallentwicklung

Zuerst der Blick auf die Edelmetalle. Wie bereits in den beiden vergangenen Wochen hat sich hier, wohl sommerbedingt, nicht viel getan. Der Goldkurs bewegte sich von Montag bis Freitag mit leicht fallender Tendenz von 1.176,00 USD auf aktuell 1.168,00 USD. Der Euro tendierte diese Woche ebenfalls wieder etwas leichter und verbilligte sich von 1,115 auf ca. 1,11 was dazu führte, dass sich Gold in Euro sogar etwas verteuert hat. Ende letzter Woche kostete die Unze Feingold 1.050,00 Euro, aktuell liegen wir bei 1.053,00 Euro. Silber folgt weitestgehend dem großen Bruder Gold und steht aktuell bei 15,66 USD bzw. 14,12 Euro die Feinunze Silber. Auch für die kommende Woche erwarten wir unter „normalen Umständen“ keine großartigen Kursbewegungen. Griechenland könnte allerdings Bewegung rein bringen, je nach dem ob etwas dramatisches passiert und da sind wir schon bei unserem nächsten Punkt:
 
Krisendauerthema Griechenland

Auch in dieser Woche war Griechenland wieder das TOP-Thema in unseren Medien. Natürlich hat sich entscheidungstechnisch auch diese Woche nichts ereignet, die Nichtbezahlung der IWF Rate als auch das nicht finden einer Lösung mit der EU hatte im Prinzip bis dato keine Auswirkung. Griechenland hat zwar Kapitalverkehrskontrollen eingeführt, d.h. Keine Überweisungen mehr ins Ausland und die Bargeldabhebungen an den Geldautomaten auf 60 Euro pro Tag limitiert, die Banken selbst blieben gleich ganz geschlossen. Natürlich steht Griechenland das Wasser bis zum Hals, aber wie ich ja bereits in den letzten Wochenberichten geschrieben habe, halte ich einen Austritt Griechenlands aus dem Euro und/oder EU nach wie vor für ausgeschlossen. Zumal sich jetzt auch die USA eingeschaltet haben und doch nachhaltig für den Verbleib werben. Natürlich aus geostrategischen Kalkül heraus. Wäre doch ein von der EU losgelöstes Griechenland, dass sich womöglich mehr östlich zu Russland hin ausrichtet ein totales Desaster für unsere Freunde über dem Teich. Da wird nichts passieren, egal wie das Referendum am Sonntag ausgeht. Mehrere Szenarien sind möglich:


1.) Die Griechen stimmen für JA, super, die links-rechts Regierung tritt zurück, es gibt Neuwahlen, es kommen wieder konservative/mitte/links Kräfte an die Macht, neue Reformpläne werden aufgelegt aber nicht umgesetzt und die EU allen voran Deutschland zahlt kräftig weiter, alles gut, bis zum nächsten Mal


2.) Oder die Griechen stimmen mit NEIN, oje, die griechische Regierung bekommt Rückenwind, man will sie dennoch nicht ziehen lassen, also zahlt Deutschland einfach Reparationszahlungen für den 2. Weltkrieg und/oder es gibt einen Schuldenschnitt (was der IWF ja bereits heute angeregt hat) alle freuen sich und schon läuft alles weiter, alles ist gut, bis zum nächsten Mal


Natürlich kann es auch ganz anders kommen ;) aber wir werden sehen … eine echte langfristige Lösung ist jedenfalls aus meiner Sicht nicht in Sicht!

Wochenbericht 22.06. - 26.06.2015

Edelmetallentwicklung

Zuerst widmen wir uns den Edelmetallen und man merkt es, es ist ein klassischer Kurs-Sommer, es tut sich im Moment nämlich so gut wie Nichts. Der Goldkurs bewegte sich von Montag bis Freitag mit leicht fallender Tendenz von 1.180,00 USD auf 1.174,00 USD. Der Euro tendierte diese Woche wieder etwas leichter und verbilligte sich von 1,140 auf ca. 1,115 was dazu führte, dass sich Gold in Euro kaum verändert hat. Ende letzter Woche kostete die Unze Feingold 1.052,00 Euro, aktuell liegen wir bei 1.050,00 Euro. Silber folgt weitestgehend dem großen Bruder Gold und steht aktuell bei 15,75 USD bzw. 14,15 Euro die Feinunze Silber. Sollte nächste Woche nichts Megadramatisches passieren, gehen wir auch hier von einer weiteren eher ruhigen Kursentwicklung der Edelmetalle aus.

 

Krisendauerthema Griechenland

Auch in dieser Woche war Griechenland natürlich das TOP-Thema im Mainstream. Aber wie bereits letzte Woche geschrieben, halten wir die meisten Berichte dazu für reine Zeitverschwendung. Und wie vorhergesagt hat sich auch immer noch nichts getan. Angeblich ist heute der Tag der großen Lösung, da aber auch schon wieder geschrieben wird, dass am 5.7. ein Referendum zu den neuen Sparplänen stattfinden soll, ist doch schon wieder klar, dass es auch heute keine endgültige Lösung gibt. Ich sage entlassen wir die Griechen endlich in ihre Drachmenfreiheit, dann gehts uns allen Besser. Lieber eine Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende! Eins macht die Griechische Bevölkerung jedenfalls richtig, sie stürmen die Geldautomaten und holen ab was geht. Aber wo kommt das Geld her? Natürlich von der EZB, weil die griechischen Banken haben kein Bargeld mehr, das ist schon lange weg und demnächst auch die Einlagen. Und damit sind die griechischen Banken ja praktisch auch Pleite. Und wer bezahlt das Ganze? Natürlich wir, das Volk durch die Hintertür. Nun schauen wir mal, ob die neue Woche etwas neues bringt. Einen Grexit halte ich nach wie vor für sehr sehr unwahrscheinlich. Es wird auch noch das 3. und das 4. und das 5. Hilfspaket geben, solange bis das Ganze Eurosystem kollabiert. Man kennt das doch von vielen Firmen die in Konkurs gegangen sind, die sind schon lang pleite gewesen, aber es wird bis zum Letzten weitergemacht und das Ende vom Lied, alles ist noch viel schlimmer und die Schulden sind dann noch viel höher als sie hätten sein müssen. Aber man mochte es einfach nicht Wahrhaben. Und beim Euro und unseren Politikern ist es da nicht anders. Weiter und Weiter und irgendwann voll gegen die Wand. Eigentlich sagt man, schlechtem Geld schmeißt man kein gutes hinterher. Aber davon haben unsere Eurokraten wohl noch nichts gehört...


Ich wünsche Ihnen ein angenehmens Wochenende!

Ihr Stefan Faller

Politiker und Promis kaufen sich Ihre Fans!

Haben Sie sich jemals gefragt, wie Politiker, die von den wenigsten Menschen gemocht werden, Säle mit jubelnden Fans füllen können?

Hier ist die Antwort: In den USA macht es die "Crowds on Demand" möglich. Adam Swart ist ihr spitzfindiger Gründer und engagiert multi-talentierte Schauspieler und Experten des Improvisationstheaters. Diese Akteure machen Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und zu wenig Fans oder Unterstützer haben, zu begehrten VIPs. Denn nichts zieht Menschen mehr an, wie eine Menschenmenge...hier weiterlesen:

http://www.epochtimes.de/Enttarnt-Politiker-und-Prominente-mieten-ihre-Fans-Image-Manipulation-a1247768.html

 

 

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