Gersthofen, Dienstag den 27. Juni 2017
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Streik, Streik, Streik, ...

Dieses Jahr ist ein Rekordjahr der Streiks, Deutsche Bahn, Kita, Post und jetzt wohl wieder die Piloten, um nur die wichtigsten Bereiche zu nennen in denen gestreikt wird und die die Allgemeinheit in beträchtliche Mitleidenschaft zieht. Meines Erachtens sehen wir den zunehmenden Start einer Lohn-Preis-Spirale. Mehr Gehalt bedeutet automatisch mehr Kosten für die jeweiligen Firmen, diese können nicht aus dem Nichts getragen werden, sondern schlagen sich auf höhere Preise durch. Gerade in der Transportbranche (Bahn, Post, Luftfracht) bedeuten höhere Preise auch Auswirkungen auf so gut wie alle anderen Produkte die auch transportiert werden müssen, dies führt auch dort zu Preiserhöhungen. Waren werden teurer somit besteht erneut Bedarf an höheren Löhnen und Gehältern. Die Spirale beginnt sich zu drehen, weitere Streik-Rekordjahre werden folgen. Eine Lösung ist hier nicht in Sicht, im Gegenteil, sollten die Notenbanken in den kommenden Jahren die Zinsen wieder anheben, wird das die Warenpreisentwicklung weiter anfachen und damit der Lohn-Preis-Spirale zusätzlich Antrieb verleihen. So oder so müssen wir uns auf Geldentwertung und eine höhere Inflation einstellen.

Quellen:

http://www.welt.de/wirtschaft/article140912830/2015-koennte-das-Streik-Rekordjahr-werden.html

http://www.focus.de/finanzen/news/hoechster-wert-seit-1993-streik-rekordjahr-schon-halbe-million-arbeitstage-verloren_id_4751883.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/thema/lufthansa-streik

 

Kommt der Crash?

Seit mindestens einem Jahrzehnt lesen wir von diversen Untergangspropheten Warnungen zu unserem Geldsystem. Immer wieder hören wir, das Finanzsystem hält nicht mehr lange durch, es mündet in einem großen unausweichlichen Crash, ein Währungsschnitt steht an oder sogar eine komplette Währungsreform. Der Euro wird untergehen, die Zivilisationen, insbesondere die westliche Welt, wird im Chaos versinken. Der überschuldete USD hat ausgedient. Einige Internet-Seiten haben sich gar auf Krisenvorsorge spezialisiert, wie verteidige ich am Besten mein Hab- und Gut, welche Lebensmittel und welche Mengen sollen für die drohende Krise gehortet werden, wie Versorge ich mich selbst mit Nahrungsmittel ... dies sind nur einige Themen die dort behandelt werden.

Aber wird es wirklich soweit kommen? Versinkt die westliche Welt im Chaos?

Seit 2008 haben wir zwar etliche Krisen erlebt, aber auch ohne große spürbare Verwerfungen für die Masse auch überlebt. Klar hört man den Mann auf Straße jammern, dass alles teurer wird, aber das war auch schon vor 20 Jahren so. Klar sind hier und da auch ein paar Banken hops gegangen und die eine oder andere Firma mußte Insolvenz anmelden, Leute verloren ihren Job, aber auch das ist ja nicht gänzlich neu und gabs auch schon immer, mal mehr mal weniger.

Dennoch meine ich, sollte man die Warnungen nicht komplett in den Wind schlagen, denn was zeichnet einen echten Crash denn aus?

Er kommt plötzlich!

Sollte es zu einem Währungsschnitt oder gar einer Währungsreform kommen, wird uns die sicherlich nicht wochenlang vorher angekündigt, sondern sie wird schnell und schmerzhaft zuschlagen. Dies wirft auch ein völlig neues Licht auf die Diskussion über ein Bargeldverbot. Ohne die Möglichkeit Bargeld zu horten, greift insbesondere ein Währungsschnitt besser.

Was spricht für einen Crash?

Die Geldmengen steigen, die Aufkaufprogramme der Notenbanken (FED und EZB) tun dazu ihr Übriges. Die Zinsen sind im Keller oder sogar negativ und die Verschuldung wächst immer weiter an. Unter den ersten 20 Plätzen der Länder mit der höchsten Schuldenquote gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) finden sich Japan, Griechenland, Italien, Portugal, Irland, USA, Belgien, Spanien und Frankreich. Es lohnt sich die Übersicht mal genauer anzusehen, insbesondere welche Länder kaum eine Verschuldung haben ist interessant:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Staatsschuldenquote

Das sieht nicht gut aus für die westliche Welt. Man möchte sich überhaupt nicht ausmalen was passiert, wenn die Zinsen nun auf ein normales Niveau von vielleicht 5% steigen. Wer soll alleine die neuen Schuldenberge bezahlen, die nur durch die Zinsen entstehen, ganz ohne das weiteres Geld ausgegeben wird. Es erscheint sehr unwahrscheinlich, dass die Schuldenberge durch einfaches Abbezahlen jemals in den Griff zu bekommen sind und ewig wird das Spielchen auch nicht weiter gehen. Also ein Crash, egal wie der aussehen wird, muss zwangsweise irgendwann kommen, daher ist die Frage nicht "Kommt der Crash?", sondern "WANN kommt der Crash?".

Wie nah am Abgrund steht das globale Finanzsystem?

Quelle: http://politik-im-spiegel.de/wie-nah-am-abgrund-steht-das-globale-finanzsystem/

Diesem Crash entkommt keiner!

Quelle: http://www.geolitico.de/2015/06/01/diesem-crash-entkommt-keiner/

Regierungen versuchen die Illusion aufrechtzuerhalten

Quelle: http://n8waechter.info/2015/06/regierungen-versuchen-die-illusion-aufrechtzuerhalten/

US-Ökonom Robert Shiller: Ein Buch, ein Crash - auch dieses Mal

Quelle: http://www.wallstreet-online.de/nachricht/7677868-spekulationsblasen-us-oekonom-robert-shiller-buch-crash-mal

 

 

Kommt der Grexit nun doch?

G-7 Treffen: Grexit ist möglich

  • Nachdem Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras von einer kurz bevorstehenden Einigung im Schuldenstreit gesprochen hat, zeigen sich Verhandlungspartner und Gläubiger über diese Äußerung verschnupft.
  • Beim Treffen der Finanzminister nannte ein Teilnehmer Tsipras' Aussage sogar "Bullshit".
  • IWF-Chefin Lagarde findet ebenfalls deutliche Worte. Der Austritt der Griechen aus der Euro-Zone sei möglich. Wenn die Europäer eine Staatspleite vermeiden wollten, müssten sie selbst Vorkehrungen treffen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g-treffen-warten-auf-taten-1.2498473

Grexit verliert an Schrecken

Die Verhandlungen zwischen Griechenland und der Troika laufen zäh - und keineswegs so gut, wie Athen dies zuletzt glauben machte. In Deutschland mehren sich nun die Stimmen, die einen Grexit völlig in Ordnung fänden.

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Grexit-verliert-an-Schrecken-article15193116.html

Staatsverschuldung Griechenland in Milliarden Euro

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Quelle: http://de.statista.com

Eigentlich ist doch schon lange klar, dass Griechenland ein Faß ohne Boden ist. Man hätte schon bei der ersten Krise die Griechen aus dem Euro entlassen sollen, von mir aus auch mit einer finanzierten Starthilfe, das wäre uns immer noch viel günstiger bekommen als die Krise jahrelang hinauszuzögern und immer wieder neues frisches Geld dem schlechten hinterherzuschmeißen. Aber die Hemmschwelle fremdes Geld auszugeben, ist bekanntlich ja nicht so hoch... na wenigstens dürfen die Griechen vor ihrem Rauswurf noch ein bisschen mit Eurogeld spielen:

Griechenland gewinnt Wettbewerb für Euro-Gedenkmünze

Ausgerechnet der Währungswackelkandidat Griechenland wird eine Sonder-Euromünze herausbringen. Ein Entwurf der Athener Notenbank hat laut EU-Kommission einen entsprechenden Wettbewerb gewonnen.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-bringt-sonder-euromuenze-heraus-a-1036095.html

 

 

 

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